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Dankgebet eines Aztekenhäuptlings

„DANKE“

Ich danke allen, die mich für meine Träume belächelt haben – sie haben meine Fantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten – sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben – sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben – sie haben mir den Mut geschenkt, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich verlassen haben – sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben – sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben – sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben – sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Ich danke allen, die mich verwirrt haben – sie haben mir meinen Standpunkt klargemacht.

Vor allem danke ich aber allen, die mich lieben so wie ich bin – denn sie geben mir die Kraft zum Leben.

Höre auf die Stimme deines Herzens.

Vergebung ..

Wir alle wissen: um eine Situation wirklich loslassen und heilen zu können, braucht es Vergebung. Das allein kann unser Verstand jedoch nicht bewältigen .. das Herz muss mit dabei sein. Und damit das geschehen kann, Weiterlesen

Gut und Böse

Der Kampf in uns..

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel über den Kampf, der in den Menschen tobt. Er sagte:
„Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei Wölfen in jedem von uns:

Einer der Wölfe ist böse. Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Kummer, Bedauern, Habgier, Arroganz, Selbstmitleid, Beschuldigung, Feindseligkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Überheblichkeit und Egoismus.
Der andere Wolf ist gut. Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Güte, Menschlichkeit, Großzügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Vertrauen.“

Der Enkel überlegte ungefähr eine Minute und fragte dann seinen Großvater: „Und welcher Wolf gewinnt?“

Der alte Cherokee gab zur Antwort: „Derjenige, den Du fütterst.“

Das Geheimnis der Götter

Das Geheimnis der Götter..

Laut einer Legende überlegten die Götter vor langer Zeit, wo sie das Geheimnis von Frieden und Freude verstecken sollten. Sie wollten nicht, dass die Menschen es fänden, bevor sie bereit wären, es auch zu schätzen. Ein Gott sagte: „Lasst es uns auf dem höchsten Berg verstecken.“ Ein Anderer meinte, es würde dort zu schnell gefunden werden. Ein weiterer Gott schlug vor, es tief im dichtesten Wald zu verstecken, aber dieser Ort wurde aus dem gleichen Grund abgelehnt.
Nach vielen Vorschlägen und Ablehnungen sagte der weiseste Gott: „Versteckt es im menschlichen Herz, das ist der letzte Ort, an dem sie suchen werden.“ Alle Götter stimmten zu, und so geschah es. Diese Götter waren sehr weise. Der letzte Ort, an dem wir nach Frieden, Glück und Freude suchen, ist in uns selbst..

Die 3 Siebe

Die 3 Siebe

Zu Sokrates kam einmal ein Mann, der sagte zu ihm: „Du höre, ich muss Dir etwas Wichtiges über Deinen Freund erzählen!“
„Warte!“, unterbrach ihn Sokrates. „Hast Du schon das, was Du mir erzählen willst, durch die 3 Siebe gehen lassen?“
„Welche 3 Siebe?“
„So höre gut zu: Das 1. Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist Du überzeugt, dass alles, was Du mir sagen willst, auch wahr ist?“
„Das nicht, ich habe es nur von anderen gehört.“
„Aber dann hast Du es doch wohl durch das 2. Sieb hindurchgehen lassen? Es ist das Sieb der Güte.“
Der Mann errötete und antwortete: „Ich muss gestehen, nein!“
„Und hast Du auch an das 3. Sieb gedacht und Dich gefragt, ob es nützlich sei, mir das von meinem Freund zu erzählen?“
„Nützlich? Eigentlich nicht.“
„Du willst mir also etwas erzählen, was weder wahr, noch gut, noch nützlich ist? Dann behalte es lieber für Dich! Wir sollten uns hüten, über Menschen zu urteilen, die in Situationen sind, in denen wir noch nie handeln mussten..“