Astrologie – Wegweiser für einen lebendigen Alltag

Der Begriff „Astrologie“ ist den meisten von uns mittlerweile durchaus recht vertraut. Viele von uns blättern gerne – auch wenn sie es nicht immer zugeben wollen – in der aktuellen Tagespresse nach dem eigenen Tageshoroskop, um etwas über die allgemeinen Tendenzen in Sachen Liebe, Beruf und Finanzen zu erfahren. Leider hat jedoch diese „Boulevard-Astrologie“ nicht viel gemeinsam mit der eigentlichen, serösen und Jahrtausende alten Wissenschaft, die sich hinter dieser symbolhaften „Lebenssprache“ verbirgt. Als „Königin der Wissenschaften“ anerkannt, wurden astrologische Betrachtungen sogar immer wieder von Königen und Staatsmännern zu Rate gezogen, um wichtige Entscheidungen für die Zukunft ganzer Völker zu fällen. Auch wir selbst stehen jeden Tag immer wieder vor kleinen und großen Entscheidungen, die unser Leben prägen und unsere Zukunft beeinflussen. Was kann uns also diese uralte Wissenschaft hier nun bieten?

Wichtig im Vorfeld zu verstehen ist, dass die Sterne keinen Einfluss auf unser Leben nehmen:  sie sind ein Abbild unseres Seins  – unserer Talente und Fähigkeiten, unserer Möglichkeiten und Aufgaben. Datum, Ort und Uhrzeit unserer Geburt beschreiben eine genau definierte Zeitqualität, die unser Innerstes widerspiegelt. So zeigt uns unser Geburtshoroskop in symbolisch verschlüsselter Weise, wer wir wirklich sind, welche innerlich angesammelten Energien durch die Verwirklichung unseres Lebens ausgedrückt werden wollen – das heißt also unser gesamtes schöpferisches Potenzial, welches wir uns im Laufe unseres Lebens Stück für Stück erschließen können und sollen.

„Ich bin … Schütze/Krebs/Skorpion“ sagen wir gerne im normalen Sprachgebrauch. Damit meinen wir das Tierkreiszeichen, in welchem  die Sonne am Tag unserer Geburt stand. Wir identifizieren uns mit dieser Symbolik und wundern uns oft, warum zum Beispiel eine „Jungfrau“ so derart unordentlich sein kann (absolut untypisch für eine Jungfrau, die sich gerne ein reinliches und sauberes Umfeld schafft), oder warum sich ein sog. „Löwe“ so still und zurückhaltend verhält, statt sich stolz überall in Szene zu setzen. Demnach ist der/diejenigen keine „wirkliche“ Jungfrau – oder kein „echter“ Löwe? Was die wenigsten wissen (und sogar oft in astrologischen Beratungen in seiner Bedeutung unterschätzt wird): unser Verhalten und die Interaktion mit der Umwelt wird im Wesentlichen nicht von unserem Sonnenzeichen, sondern von unserem Aszendenten bestimmt. Der Aszendent beschreibt einerseits das Tierkreiszeichen, in dem zum Zeitpunkt der Geburt die Sonne am Osthorizont aufgeht, und ist andererseits Ausdruck unseres „Wie-soll-ich-sein“ / „Wer-soll-ich-sein“ in diesem Leben – und damit ein entscheidender Wegweiser für unseren Lebensplan. Wir setzen ihn ständig (leider meist unbewusst) zur Verwirklichung unseres täglichen Lebens ein, wodurch er im positiven Fall regelrecht zur „Zugmaschine“ für Glück, Erfolg und echter Selbstverwirklichung werden kann, wenn wir uns seine wahre Kraftquelle erschließen. So wäre es womöglich angebrachter zu sagen „ich bin Aszendent Fische“ – statt „ich bin Löwe“..

Vor kurzem kam ein Zwillings-Aszendent in meine Beratung. Er beschrieb, dass man ihn viel zu oft „wie Luft“ behandelte und seine Meinung einfach nicht gelten lassen würde – ein häufiges Thema bei diesem Aszendent.  Zwillinge sind in ihrer Symbolik leicht, flatterhaft wie ein Schmetterling und geistig sehr rege.  So ist es für sie enorm wichtig, Leichtigkeit in alle ihre Interessen und Handlungen zu bringen – und ohne persönliche Wertung jegliche Information zu sammeln und weiterzutragen. Nicht umsonst ist „Merkur“ – also Hermes, der Götterbote, den wir aus der griechischen Mythologie als Übermittler von Nachrichten zwischen Göttern und Menschen kennen – der den Zwillingen zugeordnete Planet.  Lässt sich der Zwilling in Gesprächen zu sehr in die eigene persönliche Meinung verstricken und vergisst dabei, dass es für ihn vor allem um „Informationsübermittlung“ und das Weitergeben von Wissen geht, fällt er damit in sein Gegenzeichen, den Schützen, für den das Thema „Wertung“ und „Sinnfindung“ von enormer Bedeutung ist. Möchte der Zwilling also etwas für ihn Wichtiges seinem Umfeld vermitteln, so sollte er es auf eine leichte, erzählende Art tun – und nicht mit einem „Aber ..“ und „Du musst ..“ oder „es ist wichtig dass ..“ oder Ähnliches. Dann hat er die besten Chancen, von seinem Gegenüber wirklich gehört zu werden. Und interessanterweise darf er dann sogar jegliche unbequeme Wahrheit aussprechen – und niemand wird es ihm verübeln! Leichtigkeit, Neutralität und ein rein vermittelnd-informierender Charakter in den Gesprächen öffnen dem Zwilling also die für ihn richtige und dadurch erfolgreiche Kommunikation. Das Zeichen, in dem die Sonne zum Zeitpunkt seiner Geburt stand, ist tatsächlich zweitrangig – denn die Qualitäten des Sonnenzeichens können ohnehin nur geschöpft werden, wenn es uns gelingt, die Anlagen unseres Aszendenten in ihrer Symbolik zu verstehen und positiv zu leben. So entfalten wir automatisch Stück für Stück unser Potenzial und können dadurch erfahren, wer wir wirklich sind. Das schöne Gefühl, genau SO SEIN zu dürfen, zeigt sich in diesen Momenten sozusagen als ein „Ernten“ der Qualitäten unserer Sonne, unseres Wesenskerns. Im Eingangsbeispiel des sanften Löwen, dessen Aszendent im Zeichen Fische liegt, erschließt sich nunmehr die dahinterliegende Aufgabe (und das gleichzeitige Talent) des Horoskop-Eigners: er darf lernen, seine ausgeprägte Gabe von Intuition und Feinfühligkeit (Fische) zu nutzen, um die Stimmung in seinem Umfeld aufzunehmen – und daraufhin seine innewohnende große Kraft (Löwe) gezielt dahingehend einzusetzen, anderen in schwierigen Situationen beizustehen und weiterzuhelfen. Das Ergebnis wird ein zufriedener, sich seiner Selbst bewusster Löwe sein..

Schon anhand dieser kurzen Beispiele wird offenkundig: Astrologie kann viel mehr als ein „spannender Blick in die Sterne“ sein. Mithilfe einer qualifizierten astrologischen Beratung

  • lernen wir, uns selbst besser zu verstehen und
  • uns in unseren „So Sein“ nach und nach endlich anzunehmen,
  • entwickeln wir mehr Verständnis für die Reaktionen und Verhaltensweisen unseres Umfeldes (denn wir erkennen: auch jeder andere „darf so sein“),
  • erleben wir dadurch menschliche Begegnungen offener, freier und beglückender,
  • können wir Situationen und Geschehnisses leichter akzeptieren, da wir verstehen, dass sie unserem persönlichen Wachstum dienen,
  • befreien wir uns Stück für Stück  von uns selbst nicht (länger) dienlichen Verhaltensmustern und Glaubenssätzen, die uns seit unserer Kindheit begleitet haben,
  • entfalten wir nach und nach tiefe Lebensfreude im spielerischen Umgang mit unseren Talenten,
  • erleben wir neue Erfolge im Privat- und Berufsleben und
  • erfahren wir immer mehr Momente persönlichen Glücks, die uns mit uns selbst und unserem Leben in Einklang bringen.

Teste es selbst: nähere Informationen und eine kostenlose Aszendenten-Berechnung (unter Angabe von Geburtsdatum, -ort und -zeit) gibt`s unter www.1mitdir.de.

(Blidquelle: Fotolia)

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